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Die gebührenfreie Kreditkarte - Gibt es sie wirklich?

Bei der Suche nach gebührenfreien Kreditkarten, gibt das Internet eine ganze Flut von Ergebnissen und verschiedenen Karten auf. Sind diese Kreditkarten denn tatsächlich alle gebührenfrei? Gebührenfreie Kreditkarte, gibt es sowas überhaupt? Wie überall im Leben - geschenkt gibt es gar nichts oder sehr wenig. Mit den gebührenfreien Kreditkarten ist es ähnlich, da für solche Kreditkarten zwar keine jährliche Gebühr anfällt, Gebühren jedoch trotzdem anfallen können. Egal ob "gebührenfreie Kreditkarte" oder "kostenlose Kreditkarte", diese Aussage bezieht sich immer nur auf die Jahresgebühr. Kreditkarten mit Jahresgebühr kosten in der Regel 19, 39 oder bis zu 99 Euro. Auf die Jahre gesehen, kommt da einiges an Gebühren zusammen. Dieses Geld spart der Kunde mit einer gebührenfreien Kreditkarte.

Die TOP-Plätze in der Kategorie "Gebührenfreie Kreditkarte":

Barclaycard New Visa Kreditkarte

Barclaycard New Visa

  • TOP-Kreditkarte 2016/2017
  • 25€ Startguthaben
  • Keine Jahresgebühr
  • Bequeme Teilzahlung ab 15 Euro pro Monat
  • Bis zu 8 Wochen zinsfrei
  • 1,99% Auslandsgebühr (außerhalb Euro-Raum)
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  • Kreditrahmen je nach Bonität
  • Hochgeprägte Kreditkarte
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Hanseatic Bank Genial Card

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Sofortige Online-Entscheidung

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ICS Visa World Kreditkarte

ICS Visa World Card

  • Keine Jahresgebühr
  • Bequeme Teilzahlung ab 20 Euro pro Monat
  • Bis zu 5 Wochen zinsfrei
  • 1,85% / 2,00% Auslandsgebühr (EU / Nicht-EU)
  • Kreditrahmen je nach Bonität
  • Hochgeprägte Kreditkarte
  • Im Ausland gebührenfrei Bargeld abheben
  • Im Inland (DE) nur kostenpflichtige Abhebungen
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Top-Kreditkarte für das Ausland

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DKB Cash VISA-Kreditkarte

DKB Visa-Card

  • Keine Jahresgebühr
  • Bis zu 4 Wochen zinsfrei
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  • 1,75% Auslandsgebühr (außerhalb Euro-Raum)
  • Testsieger aus TV & Zeitschriften
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  • Weltweit gebührenfrei Bargeld abheben
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Kostenloses Girokonto

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Welche Gebühren können denn anfallen?

Wer seine gebührenfreie Kreditkarte nur beantragt und zu Hause liegen hat, muss mit keinen Gebühren rechnen. Bei einer aktiven Nutzung können jedoch vereinzelnt Gebühren entstehen. Das beste Beispiel dafür ist die so genannte "Auslandsgebühr". Diese Gebühr fällt immer dann an, wenn in einer Fremdwährung (nicht Euro) bezahlt wird. Je nach gebührenfreier Kreditkarte beträgt dieser Betrag zwischen 1,00 und 2,00%. Die Bezahlung in der Euro-Währung ist jedoch in der Regel immer gebührenfrei. Ein weiteres Beispiel für Gebühren sind anfallende Sollzinsen. Jede gebührenfreie Kreditkarte hat ein bestimmtes Zahlunsziel, welches auch auf diesem Portal genannt wird. Bezahlt ein Kunde die offene Rechnung nicht oder überschreitet das Zahlungsziel deutlich, fallen so gut wie immer Sollzinsen an. Dies muss jedoch nicht passieren, wenn das Zahlungsziel eingehalten wird.

Wonach suche ich eine gebührenfreie Kreditkarte aus?

Dieses Portal macht deutlich auf alle möglichen Gebühren aufmerksam. Welche Karte am Ende für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie selber entscheiden. Wer regelmäßig nur in Euro bezahlt und das Zahlungsziel einhält, kann quasi jede gebührenfreie Kreditkarte beantragen. Einige Kreditkarten in unserem Vergleich werden nur zusammen mit einem neuen Girokonto ausgestellt. Wer kein neues (kostenloses) Girokonto wünscht, muss den offenen Rechnungsbetrag per Bankeinzug oder gegen Rechnung bezahlen.

Kreditkarten-Ratgeber

Worauf kommt es an, wenn Sie sich eine Kreditkarte zulegen möchten? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst und stellen einige interessante Kreditkarten vor. Letzten Endes kann aber niemand sagen, diese oder jene Kreditkarte sei “die beste aller Kreditkarten”. Irgendwo hat jedes Modell seine Berechtigung - selbst eine Karte mit relativ hoher Jahresgebühr. Wenn es nicht so wäre, würde es für solche Karten keine Kunden geben.

Worauf achten die Verbraucher bei einer Kreditkarte?

Praktisch jede Kreditkarte kann heute online beantragt werden. Dabei führt der Kartenherausgeber - meist eine Bank, manchmal auch die Kreditkartengesellschaft selbst - eine Schufa-Überprüfung durch, wenn es sich nicht um eine Prepaid-Karte handelt, die ohne jede Bonitätsüberprüfung und auch an Jugendliche ausgegeben wird. Nach dieser Überprüfung kann der Antragsteller die Karte online beantragen, muss sich aber per Postident-Verfahren legitimieren. Einige Banken wie die DKB führen dieses Ident-Verfahren inzwischen auch per Video-Chat durch, der aufwendige Postweg entfällt damit. Auf den Online-Antrag wiederum stoßen die Verbraucher durch einen Kreditkartenvergleich über ein Onlineportal. Die Menschen sind inzwischen relativ gut informiert. Sie schauen zunächst nach bestimmten Fakten, die sie an einer Kreditkarte interessieren. Das sind:
  • Art der Karte: Zur Auswahl stehen klassische und Prepaid-Karten sowie Karten mit und ohne Girokonto.
  • Kartenherausgeber: Die großen Anbieter, deren Karten oft über Banken herausgegeben werden, sind Master- und VisaCard, American Express und Barclaycard. Es gibt aber noch eine Reihe weiterer Anbieter.
  • Grundgebühren: Hier gibt es kostenlose und gebührenpflichtige Karten. Die gebührenpflichtigen Varianten gewähren viele Zusatzleistungen, die es auf die kostenlosen Karten meistens nicht gibt (in der Regel Versicherungsleistungen). Auch können die kostenlosen Karten mit höheren Kreditzinsen belegt sein.
  • Bargeld- und Fremdwährungsgebühren: Viele Karten ermöglichen den kostenlosen Bargeldbezug entweder im Ausland, aber nicht in Deutschland, manchmal auch weltweit. Die Fremdwährungsgebühren werden fast überall fällig.
  • Eignung der Kreditkarten: Es gibt speziell geeignete Kreditkarten für Selbstständige, Studenten, Arbeitnehmer, Kraftfahrer oder Sportler.
  • Travelservice: Für Vielreisende lohnt es sich, nach solchen Karten zu schauen. Sie gewähren Zugang zur Flughafenlounge und Vorteile bei Hotel- und Mietwagenreservierungen.
  • Rabatte und Bonuspunkte: Diese Systeme sind umfänglich und raffiniert ausgebaut. Sparfüchse schauen sich hier um.
  • Versicherungsleistungen: Zwar können Kartennutzer davon ausgehen, dass in den kostenpflichtigen Karten (mit Jahresgebühr) Versicherungen enthalten sind, doch wie fallen diese im Detail aus? Wer darauf setzt, schaut sich gezielt die Versicherungsleistungen der Kreditkarten an. Es kommen beispielsweise die Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reiserücktrittsversicherung, eine Diebstahl- und auch eine Raubversicherung (Überfall am Geldautomaten) infrage.
  • Zinsen für den beanspruchten Kredit: Hier gibt es naturgemäß große Unterschiede, die ein Kartennutzer beachten sollte. Diese Unterschiede betreffen auch das eingeräumte zinsfreie Zahlungsziel vieler Kreditkarten, das von vier bis acht Wochen reichen kann.
  • Guthabenzins: Einige Kreditkarten gewähren einen Guthabenzins auf Tagesgeldniveau. Es lohnt sich, hier näher hinzuschauen.
  • Haftung: Bei Verlust und anschließendem Missbrauch müssen Karteninhaber in einem gewissen Umfang haften. Die Grenzen können bei null, 50 oder 100 Euro und auch darüber liegen.

Wie funktioniert ein Kreditkarten-Kostenrechner?

Clevere Vergleichsportale haben nun einen Kreditkartenkostenrechner installiert, der die verschiedenen Optionen und Möglichkeiten subsumiert. Es erschließt sich schnell, dass die optimale Kreditkarte, die zum eigenen Nutzungsverhalten perfekt passt, nur sehr schwer zu finden ist. Jedoch helfen die entsprechenden Tools der Vergleichsportale sehr schön weiter. Sie gleichen beispielsweise im Back - also im Hintergrund der eingesetzten Datenbank - die jeweils aktuellen Daten zu den Jahresgebühren und den Auslandseinsatzgebühren ab. Diese Daten, die sich fast im Jahrestakt ändern, übermitteln die Kartenbetreiber an diese Datenbank. Dazu kommen beispielsweise Sonderregeln wie beispielsweise, ob eine Kartengesellschaft die Jahresgebühr erst ab dem zweiten Jahr erhebt oder auch ab einem bestimmten Jahreskartenumsatz erlässt. Das beste Kartenangebot ermitteln Interessenten mit so einem Vergleichsportal, indem sie ihre voraussichtlichen (oder von früheren Kartennutzungen bekannten) Jahresumsätze in Europa und außerhalb der Euro-Zone eingeben. Aus solchen Angaben ermittelt der Vergleichsrechner, welche Karte am besten zum voraussichtlichen Einsatzszenario passt. Wiederum können die Verbraucher ihre bevorzugte Kartengesellschaft wie VISA, MasterCard oder Amex vorab auswählen. Auch können sie sich Karten mit Status anzeigen lassen, also Gold-, Platin- oder Black-Karten. Ein weiterer Unterschied betrifft die Abrechnungsart wie Kredit-, Debit- oder Prepaid-Karte. Auch wählen manche Interessenten gezielt Karten mit Teilzahlungsfunktion aus.

Funktionen und Varianten von Karten

Die grundlegenden Varianten sind in die beiden Möglichkeiten der klassischen Kreditkarte mit eingeräumtem Kredit und der Prepaid-Karte auf Guthabenbasis zu unterscheiden. Doch es gibt noch mehr Unterschiede. Einer der Unterschiede betrifft den Abrechnungsmodus, also ein eingeräumtes zinsfreies Zahlungsziel und die Möglichkeit von Teilzahlungen. Hier sollten Verbraucher sehr genau hinschauen. Teilzahlungen können nützlich, aber auch sehr teuer sein. Dasselbe betrifft das zinslose Zahlungsziel: In einigen Fällen erstreckt sich dieses über acht Wochen, was einen zinslosen Kredit für diesen Zeitraum bedeutet, anschließend kann es aber richtig teuer werden. Gerade Menschen, die bislang noch keine Kreditkarten genutzt haben, wissen oft gar nicht, wie sie mit solchen Optionen umgehen. Der Papa sagt nämlich zur Mama: “Lass uns diese Karte wählen, das zinslose Zahlungsziel liegt bei acht Wochen. Länger sind wir niemals verreist (oft nur 14 Tage bis drei Wochen). Wir können die Karte im Urlaub kostenlos nutzen!” Nun fährt die Familie in den Urlaub, Papa überlässt Mama stolz die neu angeschaffte Kreditkarte, damit seine liebe Gattin sich in der Innenstadt von Mailand, Rom, Paris oder London etwas Schönes, (Kleines!) kaufen kann. Mama umfasst die Karte mit ihrer schicken Prägung und hat nur einen Gedanken im Kopf: Kostenlos! Acht Wochen lang kostenlos! Die freundlichen italienischen und französischen Händler lächeln sie charmant an, Mama kann nicht widerstehen. Als der Traumurlaub vorbei ist, kommt die Kartenabrechnung und lässt Papa nach einem Glas Wasser greifen. Nun kann er sich entscheiden: Schafft er das Begleichen noch in der achtwöchigen zinslosen Frist? Oder schwenkt er auf Teilzahlung um? (Die Teilzahlung ist ohnehin voreingestellt. Wer das nicht möchte, muss der Kartengesellschaft Bescheid geben!) - Papa schafft es nicht ganz, entschließt sich zur Teilzahlung und berappt Zinsen von stolzen 17 Prozent und mehr, denn so teuer sind manche Kreditkarten. Es widerstrebt uns, hier von einem Lockvogelangebot zu sprechen, doch glauben Sie es ruhig: Der Kartenherausgeber hatte genau das geschilderte Szenario vor Augen, als er sich den Marketing-Gag mit dem achtwöchigen zinsfreien Zahlungsziel ausdachte.

Co-Branding-Kreditkarten

Diese interessante Variante betrifft Kreditkarten, die ein Unternehmen als Partner der Kreditkartengesellschaft mit seinem Brand (seiner Marke) versieht. Große Versandhändler, Luftfahrtgesellschaften und auch Einzelhandelskonzerne bieten solche Karten an, die in den meisten Fällen in ihren Funktionen genau den Bedürfnissen der eigenen Kundschaft entsprechen. Bei einem Einzelhandelskonzern führt das zu Rabatten und erhöht damit die Kundenbindung, jedoch kann der Kunde die Karte auch für ganz normale Zahlungen und Bargeldabhebungen verwenden. Bei Fluggesellschaften besteht der Vorteil natürlich in Bonusmeilen wie bei Miles & More, einer Karte der Lufthansa in Kooperation mit der DKB Bank. Miles & More kann aber noch sehr viel mehr als nur Bonusmeilen liefern, die Inhaber profitieren von großen Vorteilen bei Autovermietern, was schließlich zu einer Reise gehört, von Buchungsgarantien und bevorzugtem Check-in, vom Fliegen eine Klasse höher und bevorzugter Gepäckbehandlung - immer abhängig von ihren Flugmeilen und von der Art ihrer Miles & More Karte, die es in unterschiedlichsten Varianten gibt.

Affinity Cards

Diese Karten werden meist an Sportler von Vereinen ausgegeben. Es handelt sich damit praktisch um das Co-Branding eines Vereins. Man sieht der Karte optisch an, dass sie zum Beispiel von einem renommierten Golfklub stammt, sie ist damit für diese Menschen aus unserer Mitte, die alle anderen Sorgen hinter sich gelassen haben, ein wichtiges Status-Symbol. Darüber hinaus gewährt die Karte natürlich handfeste Vorteile wie den Zugang zu den besten Golfklubs der Welt oder bestimmter Regionen mit Preisnachlass, Buchungsgarantie und so fort. Verschiedene Vereine bieten solche Karten an, die Golfklubkarten sind die bekannteste Variante.

Welche Rolle spielen heute Prepaid-Kreditkarten?

Wie eine Prepaid-Kreditkarte prinzipiell funktioniert, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Der Inhaber muss sie mit einem Guthaben aufladen und kann sie dann wie jede andere Kreditkarte nutzen. Den meisten Prepaid-Karten, die auch an insolvente Personen ausgegeben werden, sieht man ihren Status nicht an. Das ist für ihre Inhaber manchmal recht bedeutsam, sie schämen sich ein wenig, weil sie vielleicht wirklich pleite sind oder zumindest arge Schufa-Probleme haben. Prepaid-Karten kosten in der Regel recht ordentliche Jahresgebühren, es gibt aber mindestens eine Ausnahme: Die Wüstenrot-Prepaidkarte wird dauerhaft kostenlos ausgegeben. Das ist der Stand vom Mai 2015. Es gibt immer wieder solche Angebote für begrenzte Zeiträume von verschiedenen Anbietern, Wüstenrot hat bislang noch keine Zeitbegrenzung angekündigt. Die Sache ist aber mit einem Wermutstropfen für finanziell angeschlagene Selbstständige verbunden: Diese Prepaid-Karte gibt es - das ist eine Ausnahme in diesem Bereich - nur mit Schufa-Überprüfung. Man fragt sich nun, was das noch für Vorteile bringen soll, aber eine Prepaid-Kreditkarte ist mehr als ein Vehikel für Personen mit schlechter Bonität. Sie kann auch von Jugendlichen genutzt werden, sie ermöglicht keine Verschuldung, sie ist rein technisch sehr sicher, weil die Betreiber ein sehr unkompliziertes Kartenkonto mit dem Referenzkonto verknüpfen. Wenn die Karte wirklich einmal verloren geht, loggt sich der Inhaber fix auf dem Kartenkonto ein und überweist in Sekunden ein noch vorhandenes Guthaben zurück auf das Referenzkonto. Ein Dieb hätte damit nichts von dieser Karte. Übrigens sollten Selbstständige wissen, dass die Prepaid-Karten in aller Regel nicht selbst als Referenzkonto genutzt werden können. Die Betreiber ermöglichen nur Überweisungen vom Referenzkonto - einem deutschen Girokonto des Karteninhabers! - auf die Prepaid-Karte, bestenfalls Bareinzahlungen könnten noch (sehr teuer!) möglich sein. Zur Verschleierung von Einnahmen ist diese Karte also eher nicht geeignet.

Luxus-Kreditkarten

Es gibt drei prinzipielle Luxusklassen bei Kreditkarten: Gold, Platin und Schwarz. Die Voraussetzungen sind unterschiedlich hohe Einkünfte, ebenso staffeln sich die Leistungen. Diese Karten kosten zum Beispiel 600 Euro Jahresgrundgebühr (so die Amex Platinum Card), manchmal genügt Geld allein nicht: Viele Superluxuskarten erhalten die später stolzen Besitzer nur auf Einladung einer Bank. Diese Karten heißen Excellence, Ultima oder Centurion, es sind “Black Cards”, die damit verbundenen Leistungen sind gigantisch. Ein Beispiel ist der erweiterte Concierge-Service: Wenn ein Millionär mit so einer Karte es nicht schafft, seine neu erworbene Jacht im Hafen von Monte Carlo sauber einzuparken, ruft er beim Concierge-Service seiner Amex Centurion Card an. Der Lotse für seine Jacht ist in spätestens 30 Minuten zur Stelle. Weil der Kreis der Kartenbesitzer jedoch exklusiv gehalten wird, was übrigens Sicherheitsgründe hat, weiß die Öffentlichkeit nur wenig über die wahren Bedingungen solcher Karten. Journalisten der konservativen “WELT”, denen man den Zugang zur gut betuchten Klientel am ehesten zutraut, haben die folgenden Fakten ermittelt:
  • Die Inhaber von Black Cards müssen häufig mindestens 500.000 Euro (Dollar, Pfund) jährlich verdienen.
  • Alternativ beträgt der geforderte Kartenumsatz 150.000 Euro pro Jahr.
  • Leistungen sind die erweiterte Reiseversicherung mit Abdeckung für alle Eventualitäten, mehrere Nebenkarten, der kostenlose Zugang zu vielen Hundert Airport Lounges sowie der Concierge Service. Hinzu kommen diverse, unterschiedliche Sonderleistungen wie beispielsweise der Zugang zu Golfplätzen.
  • Die Kartengrundgebühren liegen im vierstelligen Bereich, meist ab rund 1.000 Euro pro Jahr. Auch Verfügungen kosten nochmals um drei bis fünf Prozent.
Die Amex Express Centurion Card zählt zu den bekanntesten dieser Karten. Der Inhaber kann 24/7 eine Concierge-Hotline anrufen, die dienstbaren Geister, heute gern auch wieder “Butler” genannt, organisieren auf Wunsch private Feste, parken wie erwähnt die Jacht oder den Rolls-Royce ein, besorgen Dolmetscher, vermitteln Tagungsräume und schaffen es auch, Karten für ein ausverkauftes Konzert zu bekommen. Unbekannt ist, ob sich so viel Service für die Kartengesellschaft noch rechnet, vielleicht aber doch: Die Inhaber erhalten ja einen Kredit auf diese Karte, der für uns Normalverbraucher gigantische Ausmaße annimmt. Ein Beispiel liefert die UBS Excellence Card. Die Schweizer Bank bietet sie Kunden mit einem Guthaben auf ihrem UBS-Konto ab fünf Millionen Euro an. Das eingeräumte Kreditlimit beträgt dann 60.000 Euro - pro Monat, wohlgemerkt.